Pomorski i povijesni muzej Hrvatskog primorja Rijeka

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5: Die Stimmen der Erbe

Az buki vidi glagole dobro jest živite zelo zemla……

Ich, der ich die Buchstaben kenne, sage, dass es gut ist, auf der Erde zu leben…

862

GLAGOLIZA, die glagolitische Schrift, wurde von den Brüdern Konstantin (Kyrill) und Method in der Mitte des 9. Jahrhunderts entwickelt, für die Zwecke der Moravisch-Pannonischen Mission und ersten slawischen Kirchengründung. Diese Schrift besteht aus 38 Buchstaben und es kommt in zwei Varianten vor: runde (die sogenannte Bulgarische Schrift) und eckige (die sogenannte Kroatische Schrift). Diese Schrift war in allen slawischen Ländern verbreitet, aber nach dem 12. Jahrhundert blieb sie nur in Kroatien erhalten, besonders in Dalmatien, Istrien, an der nordadriatischen Küste und auf den Inseln. Von dort stammen die ältesten steinernen Denkmäler, die im 11. Und 12. Jahrhundert gemacht worden sind: die Tafel von Valun, die Inschriften aus Plomin und Krk, die Fragmente aus Grdolselo und Supetar und die Tafel von Baška. Die Blütezeit der glagolitischen Schrift in Kroatien waren das 14. und 15. Jahrhundert. Damals wurden die glagolitischen Bücher meistens in Skriptorien (Schreiberwerkstätten) abgeschrieben, und nach der Erfindung der Druckerpresse wurden sie gedruckt.

Von insgesamt 700 Handschriften auf Pergament und Papier wurden 469 auf der Insel Krk hergestellt. 255 dieser Dokumente befinden sich noch immer auf Krk. Von den gedruckten glagolitischen Büchern in der Diözese Krk sind bis heute 303 Messbücher und 87 Breviere erhalten geblieben. Deswegen kann man sagen, dass die Insel Krk die Wiege der glagolitischen Schrift ist.

1070

Das Evangeliumbuch von Osor wurde in der lateinischen Schrift (Beneventana) in 1070 (1081) geschrieben. Das Buch besteht aus 59 Blätter, mit Initialen und anderen Verzierungen. Am Ende der Evangelien befindet sich noch ein Lobgesang, in dem für den byzantinischen Kaiser und dem kroatischen König (Zvonimir) gebeten wird.

1100

Die Tafel von Baška ist das wichtigste und ein der ältesten schriftlichen steinernen Denkmäler der kroatischen Sprache. Sie wurde in Jurandvor gefunden, in der ehemaligen Benediktinerkirche der Heiligen Lucia. Sie stammt aus dem frühen 12. Jahrhundert und die verwendete Schrift stellt eine Übergangsform von der älteren runden Glagoliza zur neueren (kroatischen) eckigen Glagoliza dar.

Die Sprache der Tafel ist eine Mischung aus einer alten Form des Čakavischen Dialekts und des Kirchenslavischen. Die Inschrift, in 13 Zeilen verfasst, dokumentiert, dass der kroatische König Dmitar Zvonimir der Kirche der heiligen Lucia eine Schenkung macht und dass diese Kirche auch gebaut wurde. Die Form der Tafel, das Ornament und die Rille an einer Seite zeugen davon, dass die Tafel ursprünglich der linke Teil der Altarschranke der frühromanischen Kapelle war. In derselben Kapelle wurden noch vier Fragmente gefunden (die Fragmente von Jurandvor), die wahrscheinlich der rechte Teil der Altarschranke waren.

1143

Herman Dalmatin ist der erste bekannte kroatische Philosoph, Gelehrte und Übersetzer. Er wurde in Istrien um 1100 geboren. In Spanien übersetzte er einige astrologische Werke aus dem Griechischen und Arabischen ins Lateinische. Mit Robert von Ketton übersetzte er den Koran ins Lateinische. Seine philosophischen Ansichten stellte er in dem Buch De essentiis (Diskussionen über das Wesentliche, 1143) dar, das als Abschreibung aus dem 14. Jahrhundert erhalten geblieben ist.

13/14. Jahrhundert

Das Erste Brevier aus Vrbnik ist das älteste vollständig glagolitische Brevier, das aus 259 Pergamentblätter (518 Seiten) besteht. Es wurde in der altslawischen Sprache vom kroatischen Typ verfasst und dekoriert.

1396

Das Brevier von Vid Omišljanin ist ein großes und schön verziertes Stundengebet, das vom Meister Vid aus Omišalj für die Kirche in der Stadt Roč in Istrien geschrieben wurde. Das Brevier wiegt 10 kg und ist auf Pergament, das aus 117 Schafshäuten hergestellt wurde, geschrieben.

1440

Blaž Baromić, der erste bekannte kroatische Drucker wurde in Vrbnik auf der Insel Krk um 1440 geboren. Im Jahre 1460 schrieb er für einen gewissen Pater Mavro aus Vrbnik ein Brevier, das sogenannte Vrbniker oder Mavros Brevier. Im Jahr 1493 veröffentlichte er in Venedig, in der Druckerei der Familie Torresanti das sogenannte Baromićs Brevier (Brevijar hrvacki – Das kroatische Brevier), mit 544 Blättern. In Senj gründete er eine Druckerei, die wahrscheinlich zwischen 1494 und 1508 tätig war. Der Besitzer der Druckerei war der Erzdiakon Silvestar Bedričić. Dank seiner Erfahrungen konnte er in Senj mindestens sieben verschiedene Bücher ausgeben, darunter das berühmte Messbuch – Senjski misal (1494)

1442

Das Kroatisch-glagolitische Brevier MR 161 wurde in der Stadt Bakar bis zum 18. Jahrhundert benutzt. Es ist fast vollständig erhalten geblieben. Es besteht aus 469 Blättern, es ist in der eckigen glagolitischen Schrift geschrieben und die Initialen befinden sich in viereckigen Rahmen.

1456

Das erste Messbuch aus Vrbnik ist ein der schönsten glagolitschen liturgischen Bücher, das in Senj von Erzdiakon Thomas, dem Vikar des Bischofs von Senj, nach Bestellung der Pfarrkirche in Vrbnik geschrieben wurde. Das Messbuch hat 256 Blätter (512 Seiten), es ist meistens mit roten Initialen dekoriert und es enthält auch zwei sechsfarbigen Bilder.

1460

Das Brevier des Paters Mavro hat 417 Blätter und ist in zwei Spalten mit je 30 Zeilen in der glagolitischen Schrift geschrieben. Die Spalten wurden mit roten und grünen Initialen verziert. In der Einführung steht es, dass es von Blaž Baronić für den Pater Mavro aus Vrbnik geschrieben wurde.

1462

Das zweite Messbuch aus Vrbnik hat 286 Blätter. Es ist reichlich mit Miniaturen und ornamentalen, meistens goldenen Initialen dekoriert.

1483

Das Messbuch nach dem Gesetz des römischen Hofs ist das älteste kroatische gedruckte Buch und das erste europäische Messbuch, das nicht in der lateinischen Sprache und in der lateinischen Schrift geschrieben wurde. Mit diesem Buch beginnt die Geschichte des glagolitischen Drucks. Es wurde vermutlich in Venedig oder in Kosinj gedruckt. Als Muster wurden einige Missalien verwendet, vor allem das Missal des Fürsten Novak aus 1368. Hier wurde zum ersten Mal der zweifarbige Druck verwendet (schwarze und rote Buchstaben).

1495

Das zweite Brevier aus Novi Vinodolski ist ein vollständiges Brevier der Römischen Kurie. Es wurde meistens von Pater Martinac aus Lapac geschrieben, mit seinen vier Oredensbrüdern, die in Grobnik einen kleinen Skriptorium hatten. Das Brevier wurde für den Paulaner Kloster in Osp neben Novi Vinodolski geschrieben. Das Kloster wurde von den Fürsten Frankopan gebaut. Das Buch besteht aus 500 Pergamentblätter, es wiegt 20 kg und ist mit schönen Initialen reichlich dekoriert. Im Brevier befindet sich auch der Vermerk von Pater Martinac, eine schmerzerfüllte historische Aufzeichnung, die nach der Schlacht von Krbava (1493) geschrieben wurde, wo im Kampf gegen die Türken fast das ganze kroatische Adel umgebracht wurde, unter ihnen auch Fürst Ivan Frankopan.

Die Türken überfielen die kroatische Sprache….., schreibt Pater Martinac.

1498

Juraj Julije Klović (Georgius Julius Clovio Croata), der sogenannte Michelangelo der Miniature, wurde 1498 in Grižane neben Vinodol geboren. Seit 1516 lebte er in Italien, im Dienst bei Domenico Grimani. Er lebte in Venedig und in Rom, wo er von Giulio Romano in die Kunst der Miniature eingeweiht wurde. Nach einem dreijährigen Aufenthalt in Ungarn, wo er für König Ludwig II arbeitete, kehrte er nach Rom zurück und arbeitete für Lorenzo Campeggio. Im Jahre 1546 beendete Klović sein Meisterwerk Officium Virginis, für den Kardinal Alessandro Farnese. Das Werk besteht aus 28 Miniaturen mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament, zwei Miniaturen mit liturgischer Thematik und reichlich dekorierten Rändern und Rahmen.

Juraj Julije Klović starb in Rom am 3. Januar 1578.

1520

Matija Vlačić Ilirik, Matthias Falcius Illyricus (Labin 1520- Frankfurt am Main 1575) war ein evangelischer Theologe, Historiker und enger Mitarbeiter von Martin Luther. In Venedig und Deutshland ausgebildet, wurde er 1544 an der Universität von Wittenberg Magister der freien Künste und Professor von Hebräisch und Griechisch. Er hat etwa 250 Werke geschrieben und veröffentlicht. Er war der Hauptanreger, einer der Redakteure und Autoren der monumentalen Geschichte der Kirche (Ecclesiastica historia, Basel, 1559-1574). In diesem Werk, in 12 Bänden, gibt er eine kritische Geschichte des Christentums mit Elementen der allgemeinen Geschichte bis zum 13. Jahrhundert und bezeichnet den Papst als den Antichristen. Sein umfassendstes und bedeutendstes Werk ist „Der Schlüssel zur Heiligen Schrift“ (Clavis scriptureae sacrae, Strassbourg, 1567). Das ist eigentlich ein enzyklopädisches Wörterbuch von hebreischen Wörtern, das zur Grundlage der evangelischen Auslegung der Bibel wurde und in dem er sagte, dass „die Geschichte die Grundlage der Lehre ist“ (Historia est fundamentum doctrinae)

1521

Stjepan Konzul Istranin (Buzet, 1521 – vermutlich Eisenstadt, nach 1568), kroatischer Schriftsteller und Übersetzer aus Buzet. Er arbeitete als glagolitischer Priester im Alten Pazin. Als er zur Reformation hinübertrat, wurde er aus seiner Pfarre verbannt und seit 1549 arbeitet er als Prediger in Ljubljana und Kranj. 1552 ging er nach Deutschland und arbeitete dort im Dienst von Janosz Ungnad als Übersetzer, Lektor und Korrekturleser.

Am Anfang war er auch Schriftsetzer für kroatische Bücher in Urach, wo von 1561 bis 1565 eine Druckerei tätig war, in welcher kroatische evangelische Bücher in glagolitischer, kyrillischer und lateinischer Schrift gedruckt wurden. In diesen vier Jahren hat Stjepan Konzul Istranin im Zusammenarbeit mit Antun Dalmatin zwölf glagolitische Bücher herausgegeben. Die beiden wurden in Urach wegen ihrer engagierten Arbeit von den Zeitgenossen „die neuen Kyrill und Method“ genannt.

1529

Philosoph, Historiker, Humanist und Gelehrte Frane Petrić (lat. Patricius) wurde auf der Insel Cres im Jahre 1529 geboren und starb 1597 in Rom. Seine zahlreichen Arbeiten weisen auf die Breite seiner Interessen und Aktivitäten in verschiedenen Bereichen und Disziplinen des Wissens auf: vom Handel, der Medizin und Philosophie bis zum Herausgeben von Büchern. Seit 1575 lehrte er die platonische Philosophie an der Universität von Ferrara. In dieser Zeit entstanden seine Werke über die Poetik und die neue Geometrie und er wurde zum Mitglied ruhmreichen Wissenschaftsakademien. Sein Hauptwerk ist „Die neue allgemeine Philosophie“ (Nova de universis philosophia), in dem er ein abgerundetes philosophisches System auslegte. Dieses Werk wurde von der Kirche wegen Elementen von nichtchristlichen Religionen und der Opposition der Religion verboten. In der Renaissancen Philosophie hat er einen Ehrenplatz als ein prominenter Neoplatoniker und leidenschaftlicher Gegner der Philosophie Aristoteles. Er gilt als Lehrer des berühmten italienischen Philosophen Giordano Bruno, und mit seiner Arbeit hat er die Philosophen des 17. Jahrhunderts, Hobbes, Descartes, Newton und andere beeinflusst.

1530

Šimun Benja Kožičić (Zadar, ca. 1456 – Ugljan, 1536)

Mitglied der respektablen Adelsfamilie De Begna aus Zadar, Bischof von Modruš und Rektor der Diözese Senj von 1513 bis 1521. Im Jahre 1530 gründete er eine glagolitische Druckerei in Rijeka. In den zwei Jahren ihrer Tätigkeit wurden sechs Bücher veröffentlicht: Das römische Stundenbuch: Stundenbuch der heiligen Jungfrau Maria (1530), Das kroatische Messbuch (1531), Das Büchlein des Kreuzes (1531), Das Buch vom Leben der römischen Bischöfe und Kaiser (1531), Das Buch vom Sinn des Ordenslebens (1531) und ein Psalmbuch (?). Insgesamt sind dreißig Kopien erhalten worden, von denen sich neun in Kroatien befinden.

1545

In Dubašnica auf der Insel Krk wurde der Maler und Kartograph Ivan Klobučarić Fluminensis geboren. Um 1560 trat er in das Augustinerorden in Rijeka. 1572 wurde er zum Priester geweiht. Während seines dreijährigen Dienstes in Rom lernte er wahrscheinlich die malerische Kunst. Nach seiner Rückkehr in Rijeka wurde er zum Generalvikar und im Jahre 1577 zum Prior des Augustinerklosters. 1603 beginnt er, auf Antrag von Erzherzog Ferdinand, topographische Skizzen der südlichen Ländern des Königreichs zu machen, die ganz Kroatien einschließen, für die Zwecke der Herstellung von Karten des gesamten Innenraum Österreich. Sein kartographisches Werk wurde erst im Jahre 1922 entdeckt, als im Steiermärkischen Archiv in Graz eine Mappe gefunden war mit der Inschrift Clobucciarichs Nachlass. In der Mappe gab es insgesamt 79 Zeichnungen, 16 Blätter und 4 große Blätter und etwa 500 verschiedenen Zeichnungen und Skizzen. Hier wurde ganz Steiermark, Krain, das österreichische Istrien bis zum Fluss Soča (Sontig) und das Großteil der kroatischen Grenzgebiete. Zu seinen bekanntesten Werken gehört auch eine mehrfarbige Zeichnung, eigentlich eine Panoramakarte von Rijeka und ihrer Umgebung aus 1579, die sich in der Kartensammlung des Kriegsarchivs in Wien befindet.

1560

Markantun de Dominis (Rab, 1560 – Rom, 1624), Schriftsteller, Theologe und Wissenschaftler, Bischof von Senj und Erzbischof von Split. Er war als Physiker und Optiker bekannt, sogar von Isaac Newton geschätzt, und seine Entdeckungen über die Lichtbrechung ermöglichten die Entdeckung des Fernglases. Er förderte den Dialog und die Vereinigung der christlichen Kirchen, aber nach einem Konflikt mit dem Klerus und den Bischöfen lehnte er den Titel des Erzbischofs von Split ab (1616), zog nach Heidelberg um und veröffentlichte dort eine Kritik der katholischen Kirche. Danach zog er nach England um und wurde in Cambridge zum Doktor der Theologie.

Im Jahre 1617 veröffentlichte er in London den ersten Band seines Buches De republica ecclesiastica, das bald auf den Index Librorum Prohibitorum kam. Nach der Wahl von Papst Gregor XV kehrte er (1622) zurück nach Rom, kam aber wieder in Konflikt mit der Inquisition. Er wurde als Heretiker angeklagt und in die Burg Sant’ Angelo geschlossen, wo er eines natürlichen Todes starb. Posthum wurde er verurteilt, seine sterblichen Überreste wurden aus dem Sarg entnommen, durch die Straßen von Rom gezogen und öffentlich am Campo dei Fiori verbrannt. Schließlich, am 21. Dezember 1624, wurde er in den Fluss Tiber zusammen mit seinen Werken geworfen.

1585

Franjo Glavinić (Kanfanar, 1585 – Trsat, 1652) war ein Franziskaner, Schriftsteller und Historiker, der die Geschichte der Kirche der heiligen Jungfrau von Trsat schrieb. Er wurde in einer großen Adelsfamilie geboren, die nach Kanfanar in Istrien aus Bosnien auf der Flucht vor den Türken auswanderte. Die Grundschule beendete er in Ljubljana und studierte dann Logik in Cremona, Philosophie in Piacenza und Theologie in Bologna. Er war Provinzial der Franziskanerprovinz des kroatischen Bosnien, Klostervorsteher von Trsat und Hüter der Wallfahrtkirche. Im Jahre 1628 veröffentlichte er das erste hagiographische und theologisch-katechetische Werk in der kroatischen Literatur: Die Blüte der Heiligen, alias das Leben der Heiligen….

1700

Kajetan Vičić ist der Autor von Jišajida (Jesseis), einem religiösen Epos in zwölf Büchern, über das Leben der Jungfrau Maria, die aus der Familie von Isai, Davids Vater, stamm. Das ist ein der größten westeuropäischen Epen und das bedeutendste künstlerische lateinische Epos in der kroatischen Literatur. Im Epos gibt er auch eine poetische aber erkennbare Beschreibung der Heimat.

Über das Leben von Kajetan Vičić weiß man nicht viel. Er war aus Rijeka, wurde wahrscheinlich zwischen 1650 und 1655 geboren. Der Name Kajetan ist sein Ordensname, den er 1671 bei seiner Priesterweihe in Rom bekam und zum Bruder von Teatinerorden wurde. Das Buch Jišaida wurde kurz nach seinem Tod, 1700, in Prag veröffentlicht, dank der Einsetzung seines Freunds und Ordensbruders Ernest Weichard Barbo und mit der finanzieller Hilfe eines Mäzens, des königlichen Beraters und Kämmerers Ernest Joseph Waldstein.